»Niemand kann die Zukunft
voraussagen.
Aber alle haben die Möglichkeit,
sie zu gestalten.«
Video Screenshot aus dem RTL-Video
Zur Zeit sind Krimis, die in Hessen spielen, bei den Lesern sehr beliebt. Der Aspekt, dass die Leser die Schauplätze des Geschehens, die im Buch vorkommen, kennen, spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Ein Psychologe aus dem Spessart, der bisher nur Sachbücher  geschrieben hat, wagt sich jetzt an so einen Lokalkrimi. Unsere Reporterin Lucia Voßbeck-Elsebusch (RTL-Hessen) hat ihn für Sie besucht.

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Video Lesung aus »Kepler 22b«
Theresa Breuer liest eine Science-Fiction-Geschichte aus »KEPLER 22b«.

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Warum schreibe ich?

Ich möchte unterhalten, in andere Welten entführen und die Phantasie anregen. Dabei möchte ich meine persönlichen Werte vermitteln, die natürlich unterschwellig von den Figuren und Charaktere der Romanfiguren transportiert werden. Meine berufliche Leidenschaft liegt im Coaching. Anderen Menschen helfen, ihre Probleme zu lösen oder ihre Ziele zu erreichen, ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Als Schüler von Rupert Lay fühle ich mich dem von ihm entwickelten Prinzip der Biophilie verpflichtet: Handle stets so, dass du fremden und eigenen Nutzen mehrst. Das bedeutet für meine Bücher: Wo Specht oder Breuer drauf steht, ist Spannung und Erkenntnisgewinn drin. Jedenfalls versuche ich, dieses Ziel nie aus den Augen zu verlieren.

Ich werde oft gefragt, warum ich ein Pseudonym gewählt habe. Damit möchte ich beide Welten trennen: die seriöse Welt des Coachings, und die phantasiegeleitete Welt der Krimis und Romane. Hier möchte ich spielen, verwirren, irritieren und meine Phantasie fliegen lassen - aber auch wichtige Botschaften transportieren, die Welt weiterdenken, Impulse setzen und vielleicht als Science-Fiction-Autor die eine oder andere Zukunftsvision vorausahnen.

Ich schreibe, weil ich schon immer eine Leseratte war. Der Kopf wurde immer voller und wollte sich dann wieder leeren. Die eigenen Gedanken wollten aufs Papier. Als Kind mochte ich das Märchen Hans guck in die Luft. Er ist ein Teil von mir. Ich träume gern, habe Tagträume. In der Grundschule las ich einige Bücher über Chemie und Astronomie. Karl May kam erst später. Von dort fand ich schnell zu Science-Fiction-Romanen. Das einzige Fach, das ich in der Schule wirklich mochte, war Deutsch. Waren sonst Klassenarbeiten ein Gräuel, freute ich mich auf Gedichtinterpretationen und Aufsätze. Während meines Studiums hatte ich großen Spaß beim Schreiben der Diplom-Arbeit: Theorien durchdenken und weiterentwickeln. In dieser Zeit verfasste ich auch die ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten. Später, bei meinen Sachbüchern oder Romanen, erlebte ich immer wieder, dass Schreiben zu einer Flow-Erfahrung führt: ein Glückserlebnis für Geist und Seele.