Pressestimmen zum Debütroman »Der stille Schrei«

Leon Specht
DER STILLE SCHREI
Hardcover, 148 Seiten,
B3 Verlag Frankfurt am Main
ISBN 978-3-943758-40-5
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Texte: rechte Spalte

Mainpost, 28 August 2012

 

Text siehe rechte Spalte.

Lese-Tipp:

Eigentlich könnte Claudia Röder ein beschauliches Leben führen. Sie lebt in einem schmucken Haus im hessischen Jossgrund, einer idyllischen Region im Spessart. Ihr Mann ist weit über das Städtchen hinaus beliebt und einflussreich. Luxus ist in Claudias Leben allgegenwärtig. Doch sie fühlt sich in ihrem goldenen Käfig gefangen, denn ihr Mann ist ein übler Choleriker, der sie nicht nur regelmäßig schlägt, sondern auch vergewaltigt. Als Claudia in Frankfurt Hilfe bei einem Psychologen sucht, gibt dieser ihr einen ungewöhnlichen Rat: sie soll ein Lauftraining absolvieren und am Frankfurt Marathon teilnehmen. Die körperliche Arbeit auf dieses ganz bestimmte Ziel hin würde sie der Lösung ihrer Probleme näher bringen. Dies scheint allerdings zunächst nicht der Fall zu sein, als sie ihren Lauftrainer Tim kennen lernt und sich zwischen den Beiden eine ganz besondere Freundschaft anbahnt. Denn ihrem Mann ist das Training ein Dorn im Auge, den er wieder sehr gewalttätig zu ziehen versucht. Doch das ist für Claudia nur noch mehr Ansporn, um weiter zu trainieren ... „Der stille Schrei" ist der erste von drei geplanten Spessart-Krimis, die der hessische Unternehmensberater und Psychologe Dr. Hans-Jürgen Breuer unter dem Pseudonym Leon Specht veröffentlicht hat. Den Kampf einer gepeinigten Ehefrau, sich aus ihrer Opferrolle zu befreien, würzt er dabei mit viel Lokalkolorit, wobei nicht nur Burgjoss und Bad Orb, sondern auch Frankfurt eine tragende Rolle spielen. Es ist dem Buch anzumerken, dass sich der Autor in der Region, die er beschreibt, auskennt und dass er sie auch sehr gerne mag. Denn es sind gerade der Lokalkolorit, der dieses Buch sehr unterhaltsam macht. ... (Auszug) Sebastian Betzold in frankfurt-tipp.de

Hallo Hessen am Nachmittag

Hallo Hessen
Themen und Gäste am Freitag
Freitag, 21. Februar, 16:00 Uhr
Hans-Jürgen Breuer alias Leon Specht, Krimiautor aus Seligenstadt-Froschhausen: Das Buch "Der stille Schrei" ist der erste Teil seiner geplanten Krimi-Trilogie. Die Geschichte spielt im Spessart und Joggen auf den dortigen Waldwegen ist Teil der Therapie für seine Roman-Hauptfigur "Claudia". Hauptberuflich ist Hans-Jürgen Breuer Coach, Personalberater und Psychotherapeut.
Marko Ansorge, Koch aus Groß-Umstadt: Wir unternehmen heute eine kulinarische Reise nach Südafrika. Typisch für viele Gerichte sind indische und malaiische Einflüsse. Wir kochen im Studio "Aprikosen-Blatjang" und "Kap-Malaiisches Lamm-Curry".
Quelle: © hr | hallo hessen, 21.02.2014
Link zum TV-Mitschnitt

Leon Specht in der Hessenschau

Frau Daye di Simoni von der Hessenschau besucht Leon Specht und erfährt die Hintergründe zum stillen Schrei. Die Kurzform: Die Protagonistin Claudia nimmt sich einen Personal Trainer und beginnt mit dem Laufen. Sie läuft und läuft und läuft. Den Frankfurt Marathon. Und auch ihrem Mann davon. Wie? Das konnten Sie hier in der Hessenschau sehen - oder Sie lesen das Buch.

Lokalkrimis voll im Trend

Zur Zeit sind Krimis, die in Hessen spielen, bei den Lesern sehr beliebt. Der Aspekt, dass die Leser die Schauplätze des Geschehens, die im Buch vorkommen, kennen, spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Ein Psychologe aus dem Spessart, der bisher nur Sachbücher  geschrieben hat, wagt sich jetzt an so einen Lokalkrimi. Unsere Reporterin Lucia Voßbeck-Elsebusch (RTL-Hessen) hat ihn für Sie besucht.
Zum VIDEO hier

Krimi-Talk in den Dorfgesprächen

Main.tv: Sabrina Koblenz begrüßte den Autor Leon Specht in ihrer Sendung »Dorfgespräche«.

Dienstag, 28.8.2012

JOSSGRUND
Grausames aus dem Spessart-Wald
Jossgrunder Hans-Jürgen Breuer alias Leon Specht hat einen Spessart-Krimi geschrieben

Das Titelbild des „Stillen Schreis“ ist angelehnt an das berühmte Bild „Der Schrei“ von Edward Munch.

Der Autor: Hans Jürgen Breuer alias Leon Specht hat gerade seinen ersten Krimi heraus gebracht. „Leon Specht“ meldet sich die Männerstimme am anderen Ende der Telefonleitung. Sie gehört dem Autor des neuen Spessart-Krimis „Der stille Schrei“. Doch Leon Specht ist nicht der echte Name des 58-Jährigen. Im wahren Leben heißt der Mann Hans-Jürgen Breuer. Warum er seinen ersten Krimi unter einem Pseudonym geschrieben hat?
„Ich arbeite als Personalberater, Coach und Therapeut. In dieser Funktion habe ich schon drei Sachbücher verfasst“ unter meinem richtigen Namen. Aber jetzt plane ich eine Krimi-Trilogie, da möchte ich frei sein, wild sein, spielen – und das lieber unter einem Pseudonym.“
Frei sein, wild sein, spielen – das hat er getan. Und zwar mit der empfindlichen Psyche und den tiefsten Ängsten der Hauptfigur. Sein erster Band der Krimi-Trilogie handelt von einer Frau aus Jossgrund; aus diesem Ort im hessischen Spessart kommt auch Breuer. Zu Beginn des Buches trägt die Frau keinen Namen, traumatische Ereignisse in ihrer Kindheit haben sie ihren Vornamen vergessen lassen. Bereits in der Hochzeitsnacht wird sie von Gatte Karl misshandelt und vergewaltigt. Die Schilderungen der Gewalt-Szenen löst Schaudern aus. Einerseits möchte man aufhören, über dieses Grauen zu lesen – andererseits fesselt die prägnante Sprache des Schreibers.
Mustergattin und Tyrann
Das Leben, geprägt von Brutalität, führt die Frau aus dem Roman auf der Schattenseite des Lebens. Sie verdrängt die schlimmen Bilder Tag für Tag aus ihrem Kopf, ist eine mustergültige Ehefrau, vorzeigbar, mit schicken Kleidern, deren letzter Zufluchtsort eine warme Badewanne ist, wenn der reiche Unternehmergatte und Tyrann Karl die gemeinsame Villa verlassen hat. Nach und nach wird ihr immer bewusster, dass sie ihr Leben so nicht weiter führen kann.
Sie holt den Rat einer Freundin ein, geht zu einem Psychologen nach Frankfurt und beginnt für den Frankfurt-Marathon zu trainieren. Laufen, das wird ihr Lebensinhalt – neben der ständigen Brutalität ihres Mannes. Die Frau beginnt einen Wettlauf – quer durch den Spessart-Wald. Und läuft schon bald um ihr Leben, oder besser: ihrem alten Leben davon. Es wird klar: Nur einer kann überleben. Der grausame Karl, der auch vor Morddrohungen seiner Frau gegenüber nicht zurück schreckt. Oder die Frau ohne Namen. Es bleibt spannend – bis zu Seite 148, der letzten Seite.
Spannung auf 148 Seiten
148 Seiten Spannung pur – die möchten gut überlegt und geplant sein. „Den Plot, die Geschichte an sich, habe ich in zwei Wochen niedergeschrieben“, erzählt Hans-Jürgen Breuer. Doch dann begann die Phase der Überarbeitung: „Sechs, sieben Mal habe ich das komplette Buch überarbeitet.“ An jedem Wort hat er gefeilt, jeden Satz noch mal überdacht und umgestellt. „Hemingway hat einmal eines seiner Werke an die 40 Mal überarbeitet“ sechs, sieben Mal ist also noch nicht oft“, sagt er. Und fügt lachend hinzu, sich natürlich nicht mit Hemingway vergleichen zu wollen.
„Der stille Schrei“ ist kein Krimi im klassischen Sinne. Für Band zwei der Trilogie verspricht Hans-Jürgen Breuer einen Kommissar, einen echten Mordfall und detektivische Ermittlungen. Bestandteile, die in „Der stille Schrei“ fehlen. Vielmehr ist dieses Buch eine Mischung aus packendem Thriller und Psychoanalyse einer verzweifelten Frau mittlerem Alters. Es ist fesselnd, von der ersten bis zur letzten Seite. Und es ist grausam. Aber auf jeden Fall lesenswert.
Der stille Schrei von Leon Specht ist im „B3 Verlag“ erschienen, 148 Seiten, 9,90 Euro. ISBN: 3943758400
Von unserem Redaktionsmitglied Lara Meissner

Kampf im Verborgenen

Neuer Krimi aus dem Spessart
Claudia Röder findet sich nach ihrer Hochzeit in einer völlig anderen Welt wieder. Ihr Mann Karl, ein erfolgreicher Unternehmer, entpuppt sich als Vergewaltiger und cholerischer Schläger. Immer weiter gerät die einst taffe Frau nur noch als Frau Röder in den Hintergrund. Verlassen kann sie ihren Mann nicht, denn sie fürchtet um ihr Leben. Nach außen hin spielt sie die Rolle der glücklichen, vom Luxus verwöhnten Ehefrau, die ein zufriedenes Leben im hessischen Jossgrund führt. Immer tiefer gerät sie in den Strudel der Verzweiflung, bis eine vermeintliche Freundin ihr rät, sich an einen Frankfurter Therapeuten zu wenden. Dieser verweist sie an einen Lauftrainer.
Tim, ein prominenter Personal Trainer aus Bad Orb, unterstützt sie bei ihren Vorbereitungen auf den Frankfurter Marathon. Mit zunehmendem sportlichem Erfolgen beginnt Claudia, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Der finale Befreiungsversuch von ihrem Mann endet in einem Duell auf Leben und Tod...
Leon Specht präsentiert mit „Der stille Schrei“ seinen ersten Kriminalroman, der den Auftakt zu einer Spessart-Trilogie bildet. Als Dr. Hans-Jürgen Breuer veröffentlichte er schon Sachbücher und Science- Fiction-Erzählungen. „Ich war schon immer eine Leseratte. In der zweiten Klasse las ich viele Sachbücher, um die Welt besser zu verstehen. Später kam meine Karl-May-Phase und auf dem Gymnasium weckte der Physiklehrer mein Interesse für Science-Fiction. Wenn der Kopf voll ist, muss ich einfach schreiben. So entstanden meine Bücher“ beschreibt Breuer seinen literarischen Werdegang.
Nun erschien unter dem Pseudonym Leon Specht sein erster Krimi im B3 Verlag. Beruflich arbeitet er als Psychotherapeut und Coach. „Ich wählte ein Pseudonym, weil ich meine Arbeit klar trennen will. Als Coach muss ich meine Klienten schützen und habe klar definierte Richtlinien. Als Autor aber bin ich frei“ erklärt er. Dabei ist der Name Leon Specht auch nicht zufällig gewählt. „Der stille Schrei sowie die ab 2013 erscheinenden Folgeromane „Leises Bienensterben und „Die stumme Kräuterhexe spielen alle im Spessart, welcher übersetzt Spechtwald bedeutet. „Ich wählte den Spessart, weil ich dort lebe, ihn liebe und mich dort gut auskenne. Die Laufstrecke von meiner Protagonistin Claudia ist zum Beispiel auch meine Jogging-Strecke“ erzählt Specht und liefert so die Erklärung, warum viele Orte im Roman so detailliert nachgezeichnet sind. Alle Romane der Spessart-Trilogie sind in sich abgeschlossene Geschichten, aber lassen am Ende dann doch so manche Frage offen. „Der stille Schrei“ kommt ganz ohne den klassischen Mord und Polizeiarbeit aus - ohne an Spannung einzubüßen. Vielmehr sind philosophische Anstöße wie die Gerechtigkeitsfrage mit eingebunden und regen zum Nachdenken an. „Ich möchte, dass Menschen wie Claudia lernen, dass es immer einen Ausweg aus beeinträchtigten Lebensumständen gibt. Aber man muss sich selbst in Bewegung setzen“ bringt Specht sein Anliegen auf dem Punkt. Das Buch bietet eine spannende Unterhaltung auch für Nicht-Krimifans und kann erst nach der letzten Seite aus der Hand gelegt werden.
Patricia Reich (HA/tse)
Hanauer Anzeiger, 9. August 2012

Stimmungsvolle Krimikulisse:
die idyllischen Wälder des Spessarts

Ein stiller Schrei  Debütkrimi von Leon Specht mit Jossgründer Lokalkolorit

Im Allgäu ermittelt Kommissar Kluftinger, im Taunus recherchieren Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein und im Main-Kinzig-Kreis geht LKA-Oberhauptkommissar Dr. Christoph Caspari auf Mörderjagd . Regionale Krimis sind zur Zeit mordsmäßig im Trend. Ja selbst im beschaulichen Jossgrund tut sich hinter Gardinen und Geranien so mancher Abgrund auf. „Der Stille Schrei“, so lautet der Debütroman von Personalberater, Coach und Psychotherapeut Dr. Hans-Jürgen Breuer , der unter dem Pseudonym Leon Specht nun das Krimigenre im Spessart bereichert. Es ist mithin nicht das erste Buch des seit zehn Jahren im Jossgrund lebenden Autors. Drei Sachbücher zum Thema Selbstcoaching und eine Science-Fiktion-Anthologie stehen bereits in der Vita des gebürtigen Wolfsburgers . Das Schreiben folgte dem Lesen, berichtet Breuer, der während seiner Schulzeit die Schulbibliothek förmlich verschlungen habe. Standen zunächst Chemie- und Astrologiebücher auf der Leseliste, kam anschließend eine ausgiebige Karl-May-Phase. „Auch die Groschenromane von Jerry Cotton hatten es mir angetan“ , gesteht der leidenschaftliche Krimileser, der in der heutigen Krimiabteilung Bücher von Ken Follett und Robert Ludlum bevorzugt.
Mit dem E-Book „Kepler 22b“, einer Science-Fiktion-Geschichtensammlung setzte er im vergangenen Jahr als Belletristik-Autor den Startschuss. „Das war zunächst eine Art Fingerübung, mit der ich mich richtig warm geschrieben habe. Immerhin hat sich das E-Book 800-mal verkauft“, erklärt Breuer stolz.
Durch einen Freund sei er zu dem Frankfurter B3 Verlag gekommen. Die Geschichte des nun veröffentlichten Krimiromans entwickelte sich aus einem Coachinggespräch. Das Feedback der Testleser auf die erste Textfassung war überaus positiv und auch der Verlag habe gleich angebissen. Dabei folgt der Plot des Buches nicht dem klassischen Whodunit-Schema („Wer hat es getan?“).
Der Leser wird hingegen mit einem subtil angelegten Krimiroman konfrontiert. In dem gibt es weder einen ermittelnden Kommissar noch einen „echten“ Mord oder einen überführten Mörder, heißt es in der Vorankündigung des Verlages. In der Tat hebt sich der mit 148 Seiten ausgestattete , recht überschaubare Band wohltuend von so manch aktuellen Bestsellern samt ihrer blutrünstigen Storys und grausiger Foltermethoden ab. Der Spannung tut dies indes keinen Abbruch. Zwar ahnt der Leser schon nach den ersten Seiten , dass sich die Protagonistin Claudia Röder eines Tages ihres gewaltätigen Gatten entledigen wird. Doch es bleibt die Frage nach dem Wie, die in dem kurzen Band für spannenden Atem sorgt.
Mag der finale Höhepunkt am Schwarzen Berg vielleicht nicht jeden Leser gänzlich überzeugen, für eine Diskussion über Opfer und Täter, über Schuld und Sühne dürfte die Geschichte sicher sorgen. Gut zehnmal sei der Roman überarbeitet worden, erzählt Breuer. Den gesamten Plot habe er zumeist im Kopf . Das Schreiben selbst erfolgt im Flow, heißt die Gedanken fließen ,wie er es beschreibt, in einem Rutsch kapitelweise aufs Papier. Die Überarbeitungen nach inhaltlichen ,logischen und sprachlichen Gesichtspunkten erfolgen in den nächsten Schritten .Selbstverständlich gehört auch eine gute Recherchearbeit zum Schreibprozess .„Die beschriebenen Laufmethode mit den angeführten Walking-Pausen ist wissenschaftlich belegt“, versichert Breuer. So einiges an Fachliteratur , insbesondere zum Thema Sportphilosophie habe er hierfür gewälzt . „Die Laufstrecke zum Schwarzen Berg ist übrigens meine eigene Trainingstour“, ergänzt der Hobby-Läufer. Beim Lauf durch die Natur und dem Schildern der reizvollen Landschaft gerät Breuer immer wieder ins Schwärmen. So verwundert es nicht , dass er seine Geschichte in den idyllischen Jossgrund verlegt. Komplettiert wird das Landschaftsszenario mit realen Figuren aus dem Dorfleben. Da sitzt die reiselustige Anni an der Kasse des örtlichen Lebensmittelgeschäftes und im Friseurwerk gibt die stets bestens informierte , junge Severine haargenaue Tipps. Werbung für lokale Produkte liefert der Autor gratis , indem die leckeren Schokocroisssants von Bäcker Trüb oder die herzhafte Balkanplatte der Jossa-Stube lobend Erwähnung finden. Auch Landrat Pipa lässt er sportlich grüßen , dagegen bleibt der heimische unternehmerfreundliche Bürgermeister eher blass und namenlos. „Die beiden Hauptprotagonisten Karl und Claudia sind ebenfalls frei erfunden“, informiert Breuer weiter. Die Einbindung von Lokalkolorit ist natürlich auch mit dem Blick auf die künftige Vermarktung zu erklären. Es ist der Wiedererkennungseffekt, den es nicht zu unterschätzen gilt, da sich viele Leser durch die lokale Verortung in den Geschichten wiederfinden. Die Verkaufszahlen, ja der Boom für Krimis mit geografischem Hintergrund und dem Tatort in der Nachbarschaft bestätigen dies jedenfalls. Selbst der regionale Tourismus profitiert inzwischen vom dem Erfolg vieler Regionalkrimis . Geführte Wanderungen zu Tatorten oder in die Stammkneipen der Kommissare sind keine Seltenheit. Bleibt zunächst abzuwarten, ob die Lauftour zum Schwarzen Berg sich als der kommende Renner entpuppt.
Einiges in petto hat der geschäftige Autor jedenfalls noch. Zwei weitere Spessartkrimis sind geplant, die wie der Debütroman unter dem Pseudonym Leon Specht erscheinen werden. Der Autorenname basiert auf dem Vornamen von Filius Leon , dem seines Vaters Leo sowie dem Spessart (Spechtswald). In dem wird im Frühjahr 2013 sogar ein Kommissar ermitteln und den Leser in die Welt der Bienen entführen. Der dritte Band soll die Spessart-Krimireihe dann im Herbst beschließen. Darüber hinaus liegt eine weitere umfassende Trilogie mit dem Arbeitstitel „Achilles“ fast fertig in der Schublade. Es bleibt also durchaus spannend, was die Jossgründer aus der Feder des noch ortsansässigen Autors so alles erwarten dürfen. *_Dr. Monika Fingerhut_* *_Gelnhäuser Zeitung, 4. August 2012_*

»Stiller Schrei« aus Jossgrund

»Jossgrund. Im Allgäu ermittelt Kommissar Kluftinger, im Taunus recherchieren Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein und im Main-Kinzig-Kreis geht LKA-Oberhauptkommissar Dr. Christoph Caspari auf Mörderjagd. Regionale Krimis sind zur Zeit mordsmäßig im Trend. Ja selbst im beschaulichen Jossgrund tut sich hinter Gardinen und Geranien so mancher Abgrund auf. ”Der Stille Schrei”, so lautet der Debütroman von Personalberater, Coach und Psychotherapeut Dr. Hans-Jürgen Breuer, der unter dem Pseudonym Leon Specht nun das Krimigenre im Spessart bereichert.«

Gelnhäuser Neue Zeitung, 3. August 2012
www.gnz.de

Spannendes Duell
zwischen Mann und Frau

»›Der stille Schrei‹ ist ein Psychodrama, schnell, spannend und raffiniert. Leon Specht legt in seinem Debüt-Kriminalroman sein Augenmerk nicht so sehr auf die Tat und den Täter. Er beschreibt wie Claudia versucht, ihrer alltäglichen Hölle zu entkommen. Es ist ein Duell zwischen Mann und Frau, zwischen Täter und Opfer. Leon Specht beschreibt sehr eindrücklich ein Leben zwischen Angst, Hass, Abhängigkeit und Gewalt. Er beschreibt, wie Claudia sich Schritt für Schritt “ frei-rennt „ und Selbstbewusstsein und Stärke wiedererlangt. Obwohl der vorliegende Roman ein schmales Bändchen von nur 148 Seiten ist, gelingt es Leon Specht sehr gut, die Emotionen wie Angst und Verzweiflung, aber auch die aufkommende Hoffnung glaubhaft zu schildern. Es sollen noch zwei weitere Spessart-Krimis folgen. Ich freue mich darauf. Leon Specht heißt mit bürgerlichem Namen Hans-Jürgen Breuer und ist bereits ein erfolgreicher Sachbuchautor.«

Petra Querfurth am 27. Juli 2012 im »KrimiKiosk«
www.krimikiosk.blogspot.de

Genhäuser Neue Zeitung, 17. Juli 2012