Trommelwirbel

Maus im Hosenbein

Am 17. Oktober 1953 in Wolfsburg geboren. Sternzeichen Waage. Der Vater, Leo Breuer, war Bankkaufmann und hat sich um die Finanzen gekümmert, die Mutter, Maria Magdalena Breuer, um die Familie. Am Gymnasium bestanden die interessanten Erfahrungen darin, eine Astronomie-Arbeitsgemeinschaft zu gründen und zu leiten oder Chemieproben mit anderen Schülern auszutauschen und zu analysieren, was natürlich nie gelang. Der spannendste Versuch: Im Labor in der Waschküche des elterlichen Hauses Wasserstoff zu erzeugen und abbrennen zu lassen führte zu einer Knallgasexplosion, bei der ich zum Glück unverletzt blieb. Aufregender war dort aber das Erlebnis mit einer Maus, die mich genauso erschreckt anstarrte wie ich sie. Im Gegensatz zu mir verlor sie schneller ihre Angststarre und fand ihr Schlupfloch: in meinem Hosenbein.

Ich will zwar Wissen, Werte und Neues vermitteln, aber eben auf eine spannende Weise, die den Leser nicht mehr loslässt, ihn fesselt. Es sind Krimi-Geschichten, in denen unterschwellig eine Philosophie zu entdecken ist.

1969 Umzug nach Winnenden. 1972 Abitur. Dann Studium der Volkswirtschaftslehre in Freiburg. Examen 1977. Zivildienst an der Uniklinik in Freiburg in der Wirtschafts- und Verwaltungsabteilung. Projekt: Reorganisation des Reinigungsdienstes, Beachtung der Anforderungen des Klinikhygienikers und gleichzeitig Einsparung von Kosten. Seit 1977 berufstätig. Wissenschaftlicher Assistent an einem Forschungsinstitut der Universität. Bis 1990 verschiedene berufliche Tätigkeiten, hauptsächlich im Marketing von Bankinstituten. Seit 1990 Beratung für Wirtschaftsunternehmen. Personalberatung und Personalentwicklung mit dem Schwerpunkt im Coaching. 1993 Gründung des eigenen Beratungsunternehmens. 2018 Gründung der eigenen Praxis für Hypnotherapie. Verheiratet mit Manuela Bulling. Vier Kinder: Theresa 1986, Cosima 1988, Alexandra 2001, Leon 2005. Eine Enkeltochter: Ruby Sophia 2020. Hobbys: Lesen, Schreiben, Fotografie, Jazz, Golf, Reisen mit dem Wohnmobil.

Warum schreibe ich?

Ich möchte unterhalten, in andere Welten entführen und die Phantasie anregen. Dabei möchte ich meine persönlichen Werte vermitteln, die natürlich unterschwellig von den Figuren und Charaktere der Romanfiguren transportiert werden. Meine berufliche Leidenschaft liegt im Coaching. Anderen Menschen helfen, ihre Probleme zu lösen oder ihre Ziele zu erreichen, ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Als Schüler von Rupert Lay fühle ich mich dem von ihm entwickelten Prinzip der Biophilie verpflichtet: Handle stets so, dass du fremden und eigenen Nutzen mehrst. Auf meine Bücher bezogen bedeutet das: Wo Specht oder Breuer drauf steht, soll Spannung und Erkenntnisgewinn drin stecken. Jedenfalls versuche ich, dieses Ziel nie aus den Augen zu verlieren.

Ich werde oft gefragt, warum ich ein Pseudonym gewählt habe. Damit möchte ich beide Welten trennen: die seriöse Welt des Coachings, und die phantasiegeleitete Welt der Krimis und Romane. Hier möchte ich spielen, verwirren, irritieren und meine Phantasie fliegen lassen – aber auch wichtige Botschaften transportieren, die Welt weiterdenken, Impulse setzen und vielleicht als Science-Fiction-Autor die eine oder andere Zukunftsvision vorausahnen.

Ich war schon immer eine Leseratte. Der Kopf wurde immer voller und wollte sich dann wieder leeren. Die eigenen Gedanken wollten aufs Papier. Als Kind mochte ich das Märchen Hans guck in die Luft. Er ist ein Teil von mir. Ich träume gern, habe Tagträume. In der Grundschule las ich einige Bücher über Chemie und Astronomie. Karl May kam erst später. Von dort fand ich schnell zu Science-Fiction-Romanen. Das einzige Fach, das ich in der Schule wirklich mochte, war Deutsch. Waren sonst Klassenarbeiten ein Gräuel, freute ich mich auf Gedichtinterpretationen und Aufsätze. Während meines Studiums hatte ich großen Spaß beim Schreiben der Diplom-Arbeit: Theorien durchdenken und weiterentwickeln. In dieser Zeit verfasste ich auch die ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten. Später, bei meinen Sachbüchern oder Romanen, erlebte ich immer wieder, dass Schreiben zu einer Flow-Erfahrung führt: ein Glückserlebnis für Geist und Seele.

Interview mit Leon Specht zu "der stille Schrei"

2021

Aktuelle Veranstaltungen

Februar 18

Stadtbibliothek Schotten, 19.30 Uhr

19:00 - 21:00

Premiere: Die erste Lesung von Leon Specht aus seinem zweiten Krimi „Das dunkle Echo“ auf freundliche Einladung von Nicole Kapeller, Stadtbibliothek Schotten. Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Lesefestivals vom Leseland Hessen.

Februar 18

Lesung in der Bücherei Oberndorf

20:00 - 21:00

Die erste Lesung des Autors LEON SPECHT auf freundliche Einladung der Büchereien Jossgrund, Frau Christa Ruppel. Gäste sind herzlich willkommen. St. Martin Oberndorf Martinusstr. 3 63637 Jossgrund-Oberndorf